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Wärmeschutz

In alten Bauernhäusern gab es früher einen Holzofen zum Kochen in der Küche mit einem grossen Kachelofen in der Stube und einem warmen Ofenbänkli. In der Küche konnte man zusätzlich Brot backen und in der Stube wurden Kirschsteinsäckli in das Ofentürli geschoben um beim zu Bete gehen eine wärmende Quelle unter die dicke Decke mitzunehmen. Manche Häuser hatten auch noch ein Loch in der Decke mit einem Schieber durch den man die warme Luft des Kachelofens in die oberen Gemächer strömen lassen konnte. Die Häuser waren relativ schlecht isoliert und die Fenster haben nicht so genau gepasst und durch manchen Spalt ist im Winter Kälte in die Räume gedrungen. Diese Räume waren aber immer gut durchlüftet.
Heute haben wir super isolierte Häuser mit immer besseren Fenstern. Gummidichtungen dichten die Fenster ab und zum Teil müssen zusätzliche Lüftungen eingebaut werden damit die Bewohner noch atmen können.
Ein guter Wärmeschutz ist heute unbedingt erforderlich und spart auch sehr viel Energie.
Dieser Wärmeschutz wird heute durch immer bessere Scheiben und immer dickere Fensterkonstruktionen erreicht. Gemessen wird der Wärmeschutz beim Fenster durch
den sogenannten U-Wert. Der Wert misst den Wärmedurchgang von 1 m2 Fläche in einer gewissen Zeit bei 15° Wärmedifferenz. Je kleiner dieser Wert, desto besser der Wärmeschutz.
Dieser U-Wert wird nach EN 673 angegeben. Heute gilt ein Wert von 1.2 W/m2K für 2-fach Isolierglasscheiben als normal.


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